Nargaroth:
HERBSTLEYD
Herbstleyd, Herbstleyd
Fahles Laub die Träne Küßt,
sie fiel durch totes Fleisch.
Schmerz gebar die Todessehnsucht,
der Zerfall im Herbst.
Keine Welle schlägt das Wasser,
still geküßt vom Mondenscheyn.
Rote Tränen sich vermischen,
mit dem toten Laub.
Angst die Liebe hieß, ein Dolch
aus Haß, nun in mei'm Herz tief schläft.
Angst kreiert das Leyd, der Einsamkeit,
die den Zerfall begehrt.
Leyd sei mein Begehr,
und tief im Herbst sei mir
der Tod beschehrt.
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hat mich schon beim ersten durchlesen umgehaun
...VOM FREIEN WILLEN EINES SCHWARZEN EINHORNS
Ich labe mein Auge an elfgrünen Hängen,
an Klippen die ragen aus losendem Meer.
Seh' tausende Rösser zum Gipfel sich drängen,
voran eilt ein Schwarzes vor schneeweißen Heer.
Mit seidenen Fesseln erklomm es die Klippe,
doch manche es auch am ende nicht halt.
Entsetzt erstarrte die schneeweiße Sippe
als es da stürzte in Fluten, so kalt.
Das Schwarze erlöst nun von einsamer Qual,
gestillt seine Sehnsucht von Freiheit und Willen.
Mein Auge nun ruht auf herbstlwelkem Tal,
Ach, könnte ich auch meine Sehnsucht so stillen.
So spür' ich die Sehnsucht nach kühl-freiem Winde,
doch blick' ich voll Scham auf mein weißes Gewand,
Nachts weine ich nach, dem ach' freien Kinde,
das mit dem schwarzen Einhorn verschwand.
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der is auch von Nargaroth, und der text übersteigt fast alles.
